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Lumineers™

Erfreulicherweise gibt es eine wirklich konservative Methode der Veneerpräparation die viele Vorteile mit sich bringt. Die als Non-Prep bekannte Methode erfordert nur sehr selten einen minimalen Zahnsubstanz-Abtrag. In vielen Fällen kommt man sogar ohne jeglichen Präparation zum gewünschten Ergebnis. Auch wenn eine Präparation nicht unumgänglich ist wird diese sehr selektiv und minimal invasiv durchegeführt.

Ermöglicht wurde das Non-Prep-Verfahren durch technische Vorschritte in der Entwicklung von hochfesten Keramiken sowie spezielle Klebeverfahren mit sogenannt Bondingmaterialien.

Zu dieser Entwicklung hat auch der amerikanische Zahnarzt, Dr. Robert Ibsen beigetragen. Er hat das Non-Prep-Veneers-Verfahren perfektioniert und weiterentwickelt und diese auf den Namen LUMINEERS© getauft.

Der Vertrieb der unter dem Markennamen LUMINEERS© bekannten No Prep Veneers wurde von dem kalifornischen Dentalhersteller Den-Mat übernommen. Mittlerweile werden die LUMINEERS©seit über 20 Jahren überwiegend in den USA eingesetzt, wobei die Technik sowie die verwendeten Materialien stets verbessert wurden.

Das patentierte gepresste Cerinate Porzellan ist so robust, dass es so dünn wie eine Kontaktlinse hergestellt werden kann. Da Lumineers so dünn sind, braucht man i.d.R. keine Zahnsubstanz abzutragen.

Vorteile des Lumineers

  • Für manche Patienten als unangenehm empfundene Schritte wie Betäubungsspritzen oder Präparation (Beschleifen) der Zähne entfallen.
  • Aufgrund der Non-Prep-Verfahren sind Provisorische Veneers nicht mehr notwendig. Das bedeutet Komfort und Bequemlichkeit für den Patienten.
  • Garantie: Der Hersteller gewährt eine 5-jährige Garantie auf die LUMINEERS© . Egal aus welchem Grund auch immer ein Lumineer verloren oder kaputt geht, wird dieser innerhalb von 5 Jahren kostenlos für den Patienten ersetzt.
  • Es handelt sich um eine bewährte Technik: LUMINEERS© finden in den USA seit über 20 Jahren Anwendung.
  • Die Haltbarkeit und die Farbbeständigkeit wurden durch mehrere Studien belegt. Langzeitstudien belegen eine bis zu 20 Jahre lange Erhaltung.
  • Die Technik eignet sich sehr gut für Zähne die eine dünne Schmelzschicht aufweisen. Hier würde eine konventionelle Präparation zur Entfernung der Schmelzschicht und somit zu einer unzureichende Klebewirkung führen.
  • Lumineers sind gut für Zähne von jungen Patienten/Patientinnen geeignet. Zähne die auf Grund von Fraktur oder Trauma leiden können somit langfristig optimal versorgt werden.
  • Die Lumineers lassen sich rückstandslos vom Zahn komplett entfernen, sodass die Zähne in ihre ursprüngliche Form und ihren anfänglichen Zustand gebracht werden können.
  • Können auf vorhandenen Keramik-Kronen eingesetzt werden. Somit besteht die Möglichkeit, fehlerhafte Keramikverblendungen mit geringem Aufwand zu reparieren und dadurch die Erneuerung vom umfangreichen keramischen Brückenversorgungen oder Kronen zu vermeiden.
  • Die Cerinate Keramik weist die gleiche Abnutzungsrate wie die des natürlichen Zahnschmelzes aus.

Nachteile der Lumineers

  • Man kann Lumineers nicht auf alle Zähne einsetzen: Verschachtelte oder große Zähne lassen sich zum Beispiel ohne Präparation kaum versorgen.
  • Um Form- und Farbeinheit zu gewährleisten, wird empfohlen, mindestens 4 bis 8 Zähne pro Zahnreihe mit Lumineers zu versehen.
  • Da die Keramik sehr dünn ist, können stark verfärbte oder dunkle Zähne nur unzureichend verdeckt werden.
  • Da Lumineers zur Zeit nur in den USA hergestellt werden, dauert die Fertigstellung bis zu 4 Wochen. Auf Grund der Präparationslosigkeit ist dieser Nachteil jedoch zu verschmerzen.

Vollkeramik ist zur Zeit die Zahnfleischfreundlichste Versorgung und die Hochleistungsklebematerialien sind in vielen Fällen auf diesen Werkstoff optimal abgestimmt, so dass über viele Jahre eine perfekte Verbindung zwischen Zahn und Keramik hergestellt werden kann, die im Gegensatz zu herkömmlichen Klebezemente keine Feuchtigkeit mit zunehmendem Alter aufnimmt oder am Rand eindringen lässt.

Zirkonkronen werden in der Regel computergestützt (CAD/CAM) mit einer sehr hohen Passgenauigkeit hergestellt. Sie bestehen aus dem inneren Zirkongerüst und der äußeren Verblendung. Zirkon ist eine extrem harte Keramik, das Gerüst ist teilweise nur Bruchteile eines Millimeters dick, aber dennoch hoch belastbar. Die äußere Verblendung wird vom Zahntechniker individuell aus einer speziellen Keramik angefertigt.

Es gibt viele unterschiedliche Kronenarten und Bezeichnungen wie Vollkronen, Vollgusskronen, Vollkeramik-Kronen oder Jacketkronen etc., doch eine metallfreie Keramikkrone (Cercon / Cerec) wird im Volksmund meist als Zirkonkrone bezeichnet. Der Vorteil vom Cercon-System ist die Lichtdurchlässigkeit, Biokompatibilität und die niedrige Wärmeleitungsfähigkeit. Bei einer metallfreien Keramikkrone mit guter Lichtdurchlässigkeit kann ein Zahnarztexperte in einem Abstand von 5-10 cm den Unterschied im Zahngebiss zwischen einem natürlichen Zahn bzw. Zahnkrone und einer Zirkoniumkrone (Zirkonkrone) kaum feststellen. Aufgrund der positiven Erfahrungswerte der metallfreien Zirkonkrone, wo kaum Nachteile zu verzeichnen sind, ist die Zirkoniumkrone im Besonderen die “Implantatkrone” bei Zahnimplantaten auf dem Vormarsch und hat die Vollkeramikkrone mit Metall vom Markt verdrängt.

Durch die biologische Verträglichkeit verursacht die Zirkonkrone keine allergischen Reaktionen (Metall-Allergien). Dank seiner hohen Passgenauigkeit passt sich die Krone auch bei Implantaten sehr gut an das Zahnfleisch an. Die Zirkonkrone als bioästhetischer Zahnersatz wird durch die enorme Lichtdurchlässigkeit den höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht (Bioästhetik). Zirconium oder häufig auch Zirkonium (Zirkoniumdioxid) genannt, ist ein chemisches Element mit dem Symbol “Zr” und kommt in geringen Mengen im menschlichen Organismus vor und ist nicht toxisch. Aus Zirkonoxid werden Zahnkronen, Teilkronen, Inlays und Verblendschalen(Veneers / Lumineers) hergestellt.